Hiermit möchte ich mich als neuer Studiengruppenleiter des Verbandes Kyusho International für Porz am Rhein vorstellen.
Mein Name ist Salvatore Di Fede. Ich bin 1968 in Genua / Italien als Sohn eines italienischen Vaters und einer deutschen Mutter geboren. Mit vier Jahren kam ich nach Deutschland, wo ich meine schulische und berufliche Ausbildung absolvierte. Nach meiner beruflichen Ausbildung trat ich den deutschen Streitkräften als Zeitsoldat bei. 1998 wurde ich Berufssoldat.
Meine kampfsportliche Ausbildung begann mit Judo. Von dort aus machte ich einen Streifzug durch verschiedene Kampfsportarten wie Hapkido, Shotokan Karate, Kickboxen und beruflich bedingt dem Soldatennahkampf und fand meine persönliche Stilrichtung im Kyokushindo.
Hier bin ich Disziplinarer Leiter & Vertrauensperson der Deutschen Kyokushindo Organisation und Mitglied des German Kyokushindo Organisation Exekutiv Komitees. Weiterhin haben ich die Position des Niederlassungsleiters und Kyokushindo Ansprechpartners für die deutschen Streitkräfte inne.
Meine Aufgabe als Disziplinarer Leiter der German Kyokushindo Organisation Exekutiv Komitees ist es, die Disziplin und Ordnung der German Kyokushindo Organisation sicherzustellen und die Struktur der Kyokushindo Organisation mit aufzubauen und durchzusetzen.
Als Vertrauensperson bin ich nationaler Ansprechpartner für alle Mitglieder der German Kyokushindo Organisation und vermittle bei Schwierigkeiten zwischen den beteiligten Parteien. Als Niederlassungsleiter ( Bezirksleiter ) und Kyokushindo Ansprechpartner der deutschen Streitkräfte bin ich für die Ordnung meiner unterstellten Dojo Leiter verantwortlich und als Ansprechpartner für Soldaten der deutschen Streitkräfte erster Anlaufpunkt.
Zurzeit spezialisiere ich mich in einer Ausbildung zum Kyusho Jitsu Trainingsinstruktor wo ich von meinen Certifying Instructor Günther Pfeifer begleitet werde. „Kyusho Jitsu“, auch Sekundenkampf / Nervenpunktkampf ist nicht als eigene Kampfkunstart/-sportart zu verstehen, sondern sollte in die eigene bereits erlernte Kampfkunstart/-sportart als „Add on“ adaptiert werden.
Da mit steigendem Alter die Reaktion, Gelenkigkeit und auch Kraft nachlässt, ist es unabdingbar mit einfachen aber effektiven Mitteln seine Kampftechniken den Gegebenheiten anzupassen.
Aus diesem Grund erachte ich es für wichtig, dass man mit geringem Kraftaufwand und ggf. auch körperlichen Einschränkungen in der Lage ist, sich effektiv zu verteidigen. Hierzu werden u.a. Kenntnisse der neurologischen Schwachpunkte des Gegners ausgenutzt. Alltagsgegenstände, wie Stöcke, Schirme, aber auch spezielle Trainingsgeräte wie der Kubotan können hierfür unterstützend eingesetzt werden.
Alle Techniken beschränken sich auf das Notwendigste und ermöglichen auch schwächeren Personen eine erfolgreiche Verteidigung.
Ein Beispiel: Sie kennen es doch wenn der Zahnarzt mit seinem kleinen Bohrer auf den Zahnnerv trifft. Keine Gewalt, kein Kraftaufwand, kein großes Gewicht und doch verursacht dieser kleine Bohrer einen fast unerträglichen Schmerz.
Sie müssen natürlich nicht abwarten, bis Sie das Alter erreicht haben, indem diese Schwächen auftreten, sondern sind auch jetzt schon herzlich eingeladen mit uns zu trainieren.
– Wir freuen uns auf Sie. –
Salvatore Di Fede

