React, ein weitläufiger Begriff, den man erst einmal richtig verstehen sollte.
Wir verstehen unter dem Begriff “React” die natürlichen Reaktionen unseres Bewegungsapparates, die Kunst zu reagieren, den verschiedenen Situationen angepasst und angemessen zu agieren.
Erfolgt auf der Straße ein Angriff, so gibt es vorher Anzeichen dafür.
Bevor ein Angriff erfolgt, kann schon vieles Abgewendet werden, in dem man der Situation entsprechend angemessen reagiert. Sollte es dennoch zu einem Angriff kommen gilt es, diesen mit entsprechender Reaktion von sich abzuwenden.
Hierfür bieten wir realitätsnahe Schulungen an.
Zunehmende Aggressivität und Eskalationsbereitschaft in unserer Gesellschaft geben dazu Anlass, uns vor solchen Einflüssen zu schützen. Eine Auseinandersetzung mit körperlicher Gewalt, die nicht stattfindet ist in jedem Fall immer die Erstrebenswerteste.
Leider gelingt so etwas nur noch sehr selten. Es gibt eine Vielfalt von den verschiedensten Kampfsportschulen, die grundsätzlich alle das gleiche Ziel verfolgen (zumindest die Seriösen).
- Wie gehe ich brisanten Situationen aus dem Weg?
- Wie kann ich mich verteidigen?
- Wie kann ich Andere schützen?
Hinzu kommt noch, welcher Stil ist für mich passend? Wie lange brauche ich, um das Erlernte anwenden zu können? Lassen meine gesundheitlichen und körperlichen Verhältnisse so ein Training überhaupt zu?
Woher weiß ich, dass ich in einer realen Situation den Dingen gewachsen bin, die da auf mich zukommen?
Eine Masterlösung gibt es nicht. Man kann viele Situationen nachstellen und so real wie möglich darstellen, aber keine wird so aussehen wie die Realität.
Betrachtet man aus verschieden Stilen Techniken zum Schutz der eigenen Sicherheit, so wird man sehr schnell feststellen, dass diese sehr effektiv und kompromisslos sind. Sie rühren zum Teil aus sehr alten Traditionen heraus, die seit vielen Jahren weitergegeben worden sind und wirklich funktionieren.
Die Zeiten haben sich aber geändert, so sei es doch angebracht solche Techniken unserer Zeit anzupassen. Resultiert eine schwere Verletzung für den Aggresseur aus einer selbstverteidigenden Maßnahme, so treffen sich beide vor Gericht wieder, um festzustellen, wer nun der Täter und wer das Opfer ist.
Wie bereits erwähnt, so basieren viele Techniken auf alten traditionellen Kampfkünsten, die im Laufe der Jahre immer wieder verfeinert wurden. Viele Dinge sind von den Meistern an ihre Schüler weitergeben worden, andere nur an bestimmte Schüler, die sich als besonders erwiesen haben. Leider sind dadurch auch einige Sachen nicht vermittelt, bzw. im Detail gelehrt worden und somit in Vergessenheit geraten.
Schaut man nun mal über den Tellerrand hinaus, so erkennt man, dass diese Geheimnisse gar keine Geheimnisse sind, sondern ganz natürliche Erkenntnisse der Physik und der Anatomie des Menschen. Diese Erkenntnisse besaßen die Asiaten bereits in grauer Vorzeit, nicht in dem wissenschaftlichen Maße wie heute, aber wohl recht fundamental.
Schauen wir uns doch einmal den Körper eines Menschen an unter dem Aspekt seiner Verwundbarkeit. Stellen wir nun fest, dass das größte Organ am Menschen seine Haut ist, so wissen wir auch, dass dies seine größte Angriffsfläche ist. Denken wir über die Eigenschaften der Haut nach, welch Zweck sie erfüllen soll, wie z.B. warm und kalt empfinden, so wissen wir, dass die Haut unter Anderem leitende Eigenschaften besitzt und diese in Sekunden schnelle an das Gehirn weiterleitet.
Modifizieren wir nun das Ganze noch in darunter liegende Organe und Nervenbahnen, so gehen Türen auf, die uns erkennen lassen wie wir diese alt bewährten Techniken auf unsere heutigen Zeiten zurecht schneiden können.
1. Kyusho – Jitsu Seminar in Dresden April 2012
Kyusho Seminar mit Jim Corn in der Schweiz 2012